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Kindertagesstätte Lane in Serbien nach Jahrhundertflut grundlegend renoviert.

Die Kindertagesstätte Bambi-Lane ist malerisch gelegen. Am Rande der Kleinstadt Loznica, im äußersten Westen Serbiens, am Ufer der Štira. Ein Paradies für Kinder! Doch im Frühjahr 2014 der Schock: Das Jahrhunderthochwasser auf dem Balkan riss den Bach aus seinem Bett – und hinterließ eine Welle der Verwüstung und Zerstörung. „Ich erinnere mich an den Tag der Flut, als wäre es gestern gewesen. Es war fürchterlich! Wir haben zunächst einmal alles unternommen, um die Kinder in Sicherheit zu bringen. Dies musste natürlich sehr ruhig und schnell geschehen, damit unter den Kindern keine Panik ausbricht. Am Ende ist es uns – Gott sei gedankt! – gelungen, dass alle Kinder unversehrt geblieben sind“, so eine Erzieherin.


Die staatliche Organisation „Bambi“ ist der einzige Träger von Kindertagesstätten und Vorschulen in der Region Loznica in Serbien. Sie existiert seit fast 50 Jahren und betreut weit über 1.000 Kinder. Die Kindertagesstätte „Lane“ war eine der am härtesten betroffenen Einrichtungen von „Bambi“. Hier ließ das Hochwasser sämtliche Kellerräume volllaufen und zahlreiche Aufenthaltsräume wurden komplett überflutet, so dass eine weitere Betreuung der Kinder nur unter äußerst schweren Bedingungen möglich war. Im Sommer besuchten SIXT-Mitarbeiter in Serbien die Einrichtung vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Auf der Grundlage ihres Berichts beschloss der Vorstand der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung, die Renovierung der Kindertagesstätte zu fördern. Durch die Unterstützung von „Tränchen Trocknen“ konnten die Räumlichkeiten saniert und der ursprüngliche Zustand der Kindertagesstätte wiederhergestellt werden. So können die Kinder heute wieder umfassend betreut und zahlreiche soziale Aktivitäten durchgeführt werden. Getreu dem Motto der „Bambi“ Kindertagesstätten: Ein Platz, an dem Familie gelebt wird!