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Hoch hinaus – dank „Tränchen Trocknen“ und dem Engagement der Sixt-Mitarbeiter

Gemeinsame Aktivitäten der Mitarbeiter haben bei Sixt Tradition und sind Zeichen gelebter Firmenkultur und des Zusammengehörigkeitsgefühls: So engagieren sich viele Mitarbeiter auch freiwillig in vielfältigen Projekten und gemeinnützigen Institutionen. Ein Beispiel hierfür ist die Michaelschule in Rostock, wo die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung „Tränchen Trocknen“ mit dem Engagement der Mitarbeiter von Sixt der Ausbaus des Horts der Michaelschule kontinuierlich fortgesetzt wird.


Die Förderung des Mitarbeiterengagements ist für Sixt Herzensangelegenheit und Überzeugung. So werden nicht nur Mitarbeiter involviert und motiviert, sondern es entsteht auch in der Außenwahrnehmung ein Unternehmensbild, welches sich positiv bei der Suche nach neuen Mitarbeitern bis hin zur Kundenansprache auswirkt. Dies gilt besonders für Aktivitäten im sozialen Bereich. „Ich werde immer wieder sehr positiv von Bewerbern und Kunden auf unser Engagement in der Region angesprochen“, so Grit Langhof, Geschäftsführerin des Rostocker Sixt-Service-Centers. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Wenn man sich mit seinen Mitarbeitern engagiert, gemeinsam den Kindern hilft und oft mit den eigenen Händen etwas aufbaut – dann ist das anschließende Grillen nicht nur ein kleiner Dank dafür, sondern ergibt oft auch ein schönes Fotomotiv zusammen mit den betreuten Kindern. Diese Bilder werden dann mit Stolz

und Freude auf der Website, dem Blog oder in den sozialen Netzwerken gepostet. Das ist schnell gemacht, zum Beispiel auf der Firmen-Webseite. Idealerweise bezieht man auch immer die Organisationen mit ein, diese teilen gerne die Bilder oder einen kurzen Bericht. Daneben spielt das Interesse der Mitarbeiter, sich Abwechslung vom eigenen Arbeitsalltag zu verschaffen, eine wichtige Rolle. Und man darf einen Punkt nicht unterschätzen, Mitarbeiter haben verstärkt ein hohes Interesse, sich gesellschaftlich einzubringen und individuelle Werte in sinnstiftende Handlungen umzusetzen. Daraus folgt, dass Mitarbeiter gesellschaftliche Verantwortung auch unter dem Dach von Unternehmen übernehmen wollen und Unternehmen zunehmend in der Rolle als Sinnstifter gefragt sind. „Wäre doch schön, wenn sich jetzt auch andere inspiriert fühlen, sich ehrenamtlich zu engagieren“, so die einhellige Meinung der Ehrenamtlichen bei Sixt in Rostock.


„Engagieren sollte man sich aus innerer Überzeugung.“

Grit Langhof Senior Director International Reservation & Process Management

„Ich persönlich spende nicht nur Geld – meist weiß ich nicht, wofür es am Ende verwendet wird. Lieber helfe ich mit konkreten Sachspenden oder einfach nur mit meiner Zeit. Meist hilft es schon etwas zu initiieren, eine Tombola oder ein Sommerfest zum Beispiel. Am Ende merkt man, dass aus vielem Kleinen hier und da etwas ganz Großes geworden ist.“

Doreen Kleemann, Travel Sales Service

„Soziales Engagement ist mir wichtig. Das klingt erst einmal wie eine Floskel, aber es ist ein wichtiger Wert für uns bei Sixt hier in Rostock und für mich persönlich. Vor einigen Jahren habe ich nach einem persönlichen Erlebnis damit angefangen, um in der Region etwas Gutes zu tun, meinen Kollegen ehrenamtliches Engagement und den Einsatz für andere näher zu bringen.“

Monique Kossel, Team Lead Customer Service


„Ohne eine Unterstützung wie die von Sixt wäre eine solche Einrichtung nicht umsetzbar“

Jens-Uwe Goeritz, Pastor und Direktor der Michaelschule

Regine Sixt: „Die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion ist eine wichtige Aufgabe für Schulen. Mit ihren inklusiv ausgestalteten Unterrichtsformen leistet die Michaelschule einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag. Daher freuen wir uns, dass wir uns an der Kernsanierung des neuen Horts beteiligen konnten. Gleichzeitig ist das Engagement von „Tränchen Trocknen“ auch ein Bekenntnis zur Region Rostock, dem zweitgrößten Sixt-Standort weltweit!“ Mit der Förderung von innovativen Projekten möchte Sixt die Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements vorantreiben und als Standards einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur verankern. Denn gute Projekte müssen Nachahmer finden.

GEMEINSAM LEBEN UND LERNEN

Schüler mit und ohne Behinderung lernen unter einem Dach

Die gemeinsame Erziehung und der kooperative Unterricht in der Michaelschule in Rostock am Dierkower Damm fördern den selbstverständlichen Umgang miteinander. Jeweils zwei Klassen der Grundschule lernen als Jahrgangsstufe kooperativ mit der Partnerklasse der Förderschule in den Unterrichtsfächern Kunst, Musik, Religion, Werken und Sport. Dabei gibt es verschiedene Lerngruppen, die sich je nach Lerninhalt, -ziel und -form zusammensetzen. So bekommt jeder Schüler genau die Herausforderung und Lernumgebung, die seine Entwicklung vorantreibt. Weiterhin begegnen sich die Schüler schulartübergreifend in den Morgenkreisen, im themenorientierten Unterricht, sowie in den Pausen und Freizeitangeboten. „Unsere hauseigene Cafeteria, die Sixt-Lounge, bildet ein Zentrum für gemeinsame Mahlzeiten und Kommunikation. Das ist enorm wichtig, da den Schülern hiermit im Hort ein fester Rahmen gegeben wird. Eben durch feste Rituale, Regeln und Abläufe“, erläutert Pastor Jens-Uwe Goeritz und Direktor der Michaelschule. „Und ohne eine Unterstützung wie die von Sixt wäre eine solche Einrichtung nicht umsetzbar“, ergänzt er im Gespräch. Gemeinsam wird an einem weiteren Angebot an Funktionsräumen, sowie wechselnden Angeboten für die Freizeitgestaltung gearbeitet.

Erste Baufortschritte sind zu erkennen und demnächst soll es auch einen richtig tollen Bolzplatz für die Schüler geben. Wie man im Tagesbetrieb der Michaelschule sehen und erleben kann, das gemeinsame Lernen fördert soziale Fähigkeiten wie Toleranz und Hilfsbereitschaft. Die sozialen Beziehungen von Schülern mit und ohne Behinderung konstituieren sich zu Bindungen und gelebten sozialen Normen, die das Denk- und Gefühlsmuster lebenslang beeinflussen. Durch die gelebte Gleichheit der Würde und Wertschätzung erwerben alle Schüler soziale Kompetenzen, die für ihre Identitätsentwicklung von enormer Bedeutung sind. Inklusion kann nur mittels vielfältiger inhaltlicher, räumlicher und personeller Differenzierungen jedem Schüler in seinen Entwicklungs- und Lernbedürfnissen gerecht werden. Mit kooperativ und inklusiv ausgestalteten Unterrichtsformen werden sie zueinander geführt – gesellschaftlich bis heute trennende Behinderungsgrade spielen in diesem Setting für die Kinder keine große Rolle. Die innere Tagesstruktur mit gemeinsamen Ritualen, der schulinterne Lehrplan mit Projekt- und Lerngruppen, sowie die unterrichtsergänzenden und freizeitpädagogisch orientierten Angebote des Hortes und der Ganztagsschule festigen die Verbundenheit der Jahrgangsstufe.

Gemeinsames Lernen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft. Das scheint den Mitarbeitern bei Sixt eine Herzensangelegenheit zu sein. Nicht nur, dass regelmäßig Aktivitäten gestartet werden um hierzu Gelder zu sammeln, inzwischen werden vermehrt Kinder von Sixt-Mitarbeitern in der Michaelschule in Rostock angemeldet. Dahinter steht die Erkenntnis: Die Menschen im Unternehmen wollen spüren, dass sie etwas bewegen können. Sie wollen Sinnvolles schaffen. Gerade Unternehmen, welche die besten Mitarbeiter an sich binden wollen, erkennen den Wert des ‚Corporate Volunteering’. Damit werden Zusammengehörigkeitsgefühlt, Bewusstsein und Verantwortung gestärkt, Mitarbeiter bringen sich ein und dadurch entstehen langfristige Beziehungen, die über den reinen Arbeitsalltag hinausgehen. Wenn die Standortleiterin bei Sixt in Rostock einmal neben dem Auszubildenden am Grill gestanden hat, dann kommen Beide einfacher ins Gespräch und gleichzeitig verbessert dies natürlich das Arbeitsklima.

Über 20 Jahre gibt es Sixt bereits in Rostock. Und seit Anbeginn gibt es auch ein soziales Engagement der Mitarbeiter. Ein Schwerpunkt des Engagements ist der Michaelshof, eine Förderschule mit Kinderhort für Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Eine inklusive Schule, was bedeutet, dass heute schwer und geistig behinderte Kinder gemeinsam mit nicht behinderten Schülern unter einem Dach lernen. Für inklusive, also betreuungsintensive Schulen und Institute stehen keine erweiterten Landesoder Bundesmittel zur Verfügung. Daher hat sich die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung dazu entschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. Die Stiftung finanziert den Innenausbau. Die Innenausstattung sowie die Errichtung einen neues Bolzplatzes.