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Die Regine Sixt Kinderhilfe unterstützt zusammen mit den Maltesern die Erweiterung eines Sonderkindergartens für mehrfach beeinträchtigte Kinder in Voronova.

In Weißrussland sind beeinträchtigte oder in der Entwicklung gestörte Kinder keine Seltenheit. Die sozialen Systeme des Landes sind kaum auf Therapie, Pflege und Förderung der Behinderten eingestellt. Die wirtschaftliche Lage ist sehr schlecht, so dass keine öffentlichen Mittel verfügbar sind, um beeinträchtigte Kinder mit Therapie- und Betreuungsplätzen ausreichend zu versorgen.

 

Gemeinsam mit den Maltesern unterstützt die Regine Sixt Kinderhilfe die Erweiterung der Sondereinrichtung für schwer und mehrfach behinderte Kinder in der Region Voronova im Bistum Grodno. Bis zum 18. Lebensjahr erfahren die Kinder hier Zuwendung und fachgerechte Betreuung und Therapie. Ein umfangreiches Therapieprogramm sichert ein würdiges Leben und, unter den gegebenen Umständen, gute Lebenschancen.

 

In der Einrichtung lebten bisher 16 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Die Renovierung und der Ausbau ermöglichen zukünftig Platz für 20 weitere Kinder.

 

Die Kinder werden täglich therapiert und betreut. Für jedes Kind wird entsprechend der Schwere und Art der Beeinträchtigung eine pädagogische Betreuung und Therapie festgelegt. Dazu stehen der Leiterin sechs Erzieherinnen mit einer zusätzlichen sonderpädagogischen Ausbildung zur Verfügung, sowie stundenweise eine Kinderärztin, eine Psychologin und eine Krankengymnastin. Außerdem werden die Eltern aktiv in die Betreuung des Kindes miteinbezogen.