Kenia: King´s Academy in Loitokitok

Zwei weitere Klassenzimmer ermöglichen afrikanischen Grundschülern einen besseren Zugang zu Bildung.

Ein Schulbesuch in Kenia war früher ein Privileg, das nur wenigen Schülern vorbehalten war. Diese Situation verbesserte sich erst, als 2003 die Regierung ihr Wahlversprechen einlöste und das Schulgeld für die Primary Schools abschaffte. Damit ermöglichte sie zum ersten Mal den Zugang zur Bildung für Kinder aus ärmeren Familien. Plötzlich gingen 1,7 Millionen Kinder mehr zur Schule. Doch Investitionen im Bildungssektor blieben aus. Zumal das Schulsystem kaum im Stande ist, der steigenden Anzahl von Schülern gerecht zu werden.

King's Academy in LoitokitokHier setzt die Arbeit von Bonfaremo e.V. an. Der Verein engagiert sich auf unterschiedliche Art und Weise für das Thema Bildung, aber auch Hilfe zur Selbsthilfe, in Kenia und Tansania. Mit Gründung der King´s Academy in Loitokitok erhalten Grundschulkinder eine möglichst individuelle Förderung, da die Klassenstärke zumeist nicht größer als 30 Kinder ist.

King's Academy in LoitokitokUm möglichst vielen Kindern den Zugang zur Schule zu gewähren, finanziert die Regine Sixt Kinderhilfe den Bau von zwei weiteren Klassenräumen. Ein zukunftsweisendes Projekt, da der Unterhalt der Schule unter anderem von den Dorfbewohnern durch den angeschlossenen Agrarbetrieb gewährleistet wird.